JVA in Bremervörde

BAM PPP JVA Bremervörde Projektgesellschaft mbH

Investitionsvolumen / Projektvolumen
66 Mio. Euro / 286 Mio. Euro

Vertragsmodell
PPP-Inhabermodell

Finanzierungsmodell
Projektfinanzierung

Betriebszeitraum
25 Jahre

Effizienzvorteil
5 Prozent

Auftraggeber
Land Niedersachsen

Auftragnehmer und Projektbeteiligte
BAM PPP JVA Bremervörde Projektgesellschaft mbH

Bau:
BAM Deutschland AG

Finanzierung:
DZ BANK, NIBC Bank, DekaBank, Volksbank Osterholz-Scharmbeck

Betrieb:
Müller-Altvatter Gebäudemanagement GmbH, Hectas Gebäudedienste Stiftung & Co KG

Das Projekt
Der private Partner als Generalübernehmer wird eine moderne Justizvollzugsanstalt mit 300 Haftplätzen für Männer bauen. 180 Plätze sind für die Strafhaft vorgesehen, 90 Plätze für Untersuchungshaft und 30 Plätze für den Offenen Vollzug. Hinzu kommt das technische Gebäudemanagement und die Verpflegung, Gesundheitsfürsorge, Sozialfürsorge und der Gefangenenbeschäftigung. Über die gesamte Vertragslaufzeit von 25 Jahren belaufen sich die Projektkosten auf insgesamt 286 Millionen Euro. Über alles gerechnet beträgt der wirtschaftliche Vorteil 5 Prozent.

In Bremervörde entstehen keine zusätzlichen Haftplätze. Gebaut wird Ersatz für ältere, modernen Standards nicht mehr entsprechende und nicht mehr sanierungsfähige Einrichtungen, die schon geschlossen seien oder noch geschlossen würden. Insgesamt entstehen 150 Arbeitsplätze, davon 64 im nichthoheitlichen Bereich des privaten Partners und weitere 86 für Bedienstete des Landes mit hoheitlichen Aufgaben.

 

„Die Investition in die JVA Bremervörde rechnet sich schon deshalb, weil wir die erheblichen Sanierungskosten und die Aufwendungen für die kleinen, nicht mehr wirtschaftlich zu führenden Einrichtungen im Land sparen, die durch Bremervörde aufgegeben werden können. Sie rechnen sich noch mehr, weil wir hier ein ÖPP-Projekt umsetzen, das nach der Wirtschaftlicheitsberechnung um 7,7 Prozent für den beauftragten Bereich gegenüber der Eigenrealisierung günstiger ist", so der Niedersächsischer Justizminister Busemann.
Quelle: http://www.mj.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=3745&article_id=91163&_psmand=13

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